So prüfen Sie Ihr Arbeitszeugnis selbst: 1) die Zufriedenheitsformel (Note), 2) die Vollständigkeit der Pflichtinhalte, 3) die Verhaltensbeurteilung, 4) verdächtige Wörter wie «bemüht» oder «gesellig» und 5) die Schlussformel. Fehlt eines davon, klingt das Zeugnis besser, als es ist.
Ihre Checkliste in 5 Schritten
- Note lesen: Steht «stets zu unserer vollsten/vollen Zufriedenheit» (gut bis sehr gut) oder nur «zu unserer Zufriedenheit» (genügend)?
- Vollständigkeit: Sind Funktion, Leistung, Verhalten, Schlussformel, Datum und Unterschrift vorhanden?
- Verhalten: Werden Vorgesetzte, Kollegen und Kunden genannt — in dieser Reihenfolge?
- Verdächtige Wörter: «bemüht», «Interesse», «gesellig», «pünktlich» als einziges Lob? Das sind mögliche Codes.
- Schlussformel: Bedauern, Dank und Zukunftswünsche — oder auffällig kühl bzw. gar nicht?
Sie haben die Checkliste durch, sind aber unsicher? Ich prüfe jede Formulierung im Kontext und gebe Ihnen eine klare Gesamtnote.
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